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RB Leipzig: Vorstellung von Hasenhüttl bringt neue Erkenntnisse


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Bei der Präsentation von Ralph Hasenhüttl als Trainer von RB Leipzig lässt sich mehr zur Spielweise, den weiteren Personalplanungen und der Meinung des Vereins zur Olympia-Nominierung erfahren.

Bei RB Leipzig waren sie alle pünktlich, als mit Ralph Hasenhüttl der neue Trainer am gestrigen Montag auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Um 12.58 Uhr fanden sich die Verantwortlichen ein – mit dabei natürlich auch Sportdirektor Ralf Rangnick. Dieser hatte bereits am Wochenende im Aktuellen Sportstudio des ZDF klargestellt, was die Ziele von RB Leipzig im ersten Jahr Bundesliga sind. Wenig verwundern mag es, dass auch Hasenhüttl ins gleiche Horn stieß: „Ich weiß jetzt nur, dass es wichtig sein wird, nie mit dem Abstieg was zu tun haben. Wenn uns das gelingt, dann ist das für die Jungs gut, sich zu entwickeln“. Vor allem komme es auf einen guten Saisonstart an und dass sich Spieler und Trainer kennenlernen. Neue Erkenntnisse lieferte der neue Coach auch, was die geplante Spielweise von RB Leipzig angeht: „Ich kann jetzt schon versprechen, dass wir sehr mutig agieren werden. Sehr aktiv, mit hoher Leidenschaft, hoher Laufbereitschaft, mit viel Pressing“.

RB Leipzig äußert sich zu den weiteren Personalplanungen

Ein paar Worte wurden auf der Pressekonferenz von RB Leipzig auch über die weiteren Personalplanungen verloren. Rangnick erklärte, dass der Klub zwar schon mit dem aktuellen Kader in die neue Saison gehen könnte, falls aber noch ein Bedarf entstehen sollte, könne gehandelt werden. Ein weiterer Abwehrmann ist ebenso denkbar wie ein offensiver Mittelfeldspieler oder ein Stürmer. Der Sportdirektor fügt angesichts der Erwartungen an einen möglichen Neuzugang an: „Er muss uns schnell helfen und unser System spielen können“. Zwei Spieler werden aller Voraussicht nach RB Leipzig noch in diesem Sommer verlassen. Zum einen ist das Omer Damari, der bei den Rasenballern nie Fuß fassen konnte. Wie Rangnick verraten hat, leidet der Spieler derzeit an einer Grippe. Sobald er wieder fit ist, wird er mit der U23 trainieren und kann sich dann einen neuen Klub suchen. Offen ist die Zukunft von Zsolt Kalmar, der zuletzt an den FSV Frankfurt ausgeliehen war, durch den Abstieg allerdings wieder zu RB Leipzig zurückgekehrt ist. „Er wird mit der Mannschaft trainieren und wir werden sehen, was passiert“, so Rangnick.

RB Leipzig will bei Olympia-Nominierungen abwarten

Ein Thema, was in diesen Tagen viele Vereine beschäftigt, ist die Teilnahme ihrer Spieler bei den Olympischen Spielen. Auch bei RB Leipzig könnten mit Lukas Klostermann und Yussuf Poulsen zwei Profis für das Turnier in Rio in Frage kommen. Hier hat Rangnick erklärt, dass zunächst abgewartet wird, bis die Aufgebote bekanntgegeben werden: „Wenn alle ihre Spieler freigeben, werden wir das auch tun. Das haben wir auch von Anfang an so mit den Jungs kommuniziert“.