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BVB: Bayer Leverkusen lobt Borussia Dortmund. Zorc kritisiert Bundesliga-Konkurrenz


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Bayer Leverkusen zollt Borussia Dortmund Respekt und lobt den BVB für die Verpflichtung von Dembélé. Zorc mit Appell an die Konkurrenz in der Bundesliga.

Am Sonntag steht der erste große Gradmesser für die neuformierte Mannschaft des BVB an: kein geringerer als der FC Bayern München wird seine Visitenkarte im Signal-Iduna-Park abgeben. Man darf gespannt sein, ob Borussia Dortmund nach zuletzt zwei schwächeren Vorbereitungsspielen ausgerechnet gegen den deutschen Meister wieder in die Erfolgsspur einbiegen können. Durch die Aussagen Watzkes im Interview mit „Der Zeit“, wo er die Bayern der „Unwahrheit“ beim Transfer von Götze zu den Bayern vor drei Jahren bezichtigte, wird die Stimmung wohl noch etwas aufgeheizter sein. Währenddessen wird Ousmane Dembélé wohl zumindest als Einwechselspieler sein Pflichtspieldebüt für den BVB feiern. Für dessen Transfer bekam der BVB nun Lob von Bayer Leverkusens Manager Jonas Boldt. Um die Bayern beim Kampf um den Titeln herausfordern zu können, brauchen die Dortmunder auch die Unterstützung der anderen Bundesligavereine. Dies hat Manager Michael Zorc nun in einem Interview klargestellt.

Bayer Leverkusen lobt Borussia Dortmund für Dembélé-Transfer

Ousmane Dembélé hat in der bisherigen Vorbereitung des BVB einen starken Eindruck hinterlassen, obwohl er die letzten beiden Testspiele – wie die gesamte Mannschaft – der kraftraubenden Vorbereitung etwas Tribut zollen musste. Dass Borussia Dortmund mit diesem Transfer vieles richtig gemacht hat, sehen nicht nur die BVB-Fans so, sondern mit Jonas Boldt auch der Manager von Bayer Leverkusen. Dieser erklärte im Interview mit Spox: „Dembélé ist für mich ein absoluter Sensationstransfer, zu dem ich den Dortmundern auch schon gratuliert habe. Ich finde diesen Spieler überragend. Der BVB hat sich rechtzeitig festgelegt, voll auf diese Karte gesetzt, sich lange um ihn bemüht und auch das nötige Kleingeld in der Hinterhand“, so Boldt.

BVB Manager Zorc appelliert an Konkurrenz

Die Punktzahl, mit der Borussia Dortmund die vergangene Bundesligasaison abgeschlossen hat, hätten in vielen Jahren zuvor zur sicheren Meisterschaft gelangt. Durch die Dominanz des FC Bayern waren aber selbst die 78 Punkte des BVB zu wenig. Diese müssen nun also diese Saison auf mehr Ausrutscher der Bayern hoffen. Zorc appellierte deshalb im Interview mit den Ruhr-Nachrichten an die Konkurrenz: „Es wäre aber schön, wenn einige Vereine nicht schon in vorauseilendem Gehorsam die Punkte in München abliefern – wie es in den vergangenen Jahren häufig zu beobachten war.“