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Hansa Rostock zeigt sich selbstbewusst und ist bei Yesil guter Dinge


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Reichlich Selbstvertrauen hat Hansa Rostock vor der Partie gegen Osnabrück gesammelt. Für Yesil könnte der FCH genau der richtige Verein sein.

Etwas wird am kommenden Samstag so sein, wie im Januar, als Hansa Rostock den VfL Osnabrück empfing. Wieder reisen die Niedersachsen als Tabellenfünfter an – nur dieses Mal ist der FCH nicht 18., sondern hat nur einen Zähler weniger als der VfL. Matthias Henn erinnert sich in der „Schweriner Volkszeitung“ (SVZ) an die Situation: „Damals kamen wir aus Köln, hatten fünf Stück kassiert und waren dementsprechend verunsichert“. So findet die Begegnung mit umgekehrten Vorzeichen statt: Hansa Rostock gewann die letzten drei Spiele und hat eine breite Brust und die Osnabrücker verloren zuletzt zwei Mal. „Das bringt auch bei denen Unruhe rein. Das ist im Fußball einfach so“, weiß Henn. Für den Abwehrmann sind diese sowie die nächste Partie gegen den MSV Duisburg „richtungsweisend“. Zwei starke Gegner sowie die enge Situation in der Tabelle, bei der den Zweiten und den Zwölften nur drei Punkte trennen, bekräftigen seine Aussage. Erfolgsversprechend wäre wohl ein Führungstor für den FC Hansa Rostock. Bei jedem Saisonsieg lag die Kogge mit 1:0 vorn und gewann dann auch. Henn ergänzt: „Wir haben über unsere schnellen Leute große Qualität im Umkehrspiel. Und wenn wir einmal mit 1:0 führen, sind wir brutal schwer zu spielen“

Güstrow ist nächster Pokalgegner von Hansa Rostock

Nachdem Hansa Rostock am letzten Samstag eine 8:0-Erfolg im Landespokal feiern durfte, hat nun die Auslosung für das Achtelfinale stattgefunden. Der FCH muss damit beim Verbandsligisten Güstrower SC antreten. Der hatte seine Pokalpartie mit 4:2 über Blau-Weiß Polz für sich entschieden. Die Begegnungen für das Achtelfinale sind auf den 12.,13. und 19. November angesetzt.

Hansa Rostock als Sprungbrett für Yesil?

Wer Testspieler Samed Yesil derzeit bei Hansa Rostock beobachtet, könnte meinen, dass der 22-jährige, vertragslose Profi bereits dem Verein angehört. Er scherzt mit den Kollegen und den Angestellten des FCH und macht einen fröhlichen Eindruck. Das berichtet der „NDR“. Noch ist nicht fix, ob der Stürmer ein Arbeitspapier beim FC Hansa Rostock unterschreiben wird. Fakt ist: Er trainiert vorerst weiter mit. Was auch klar wurde, dass er von seiner Begabung für die 3. Liga überqualifiziert ist, denn schließlich kickte er bereits für Bayer Leverkusen und den FC Liverpool. Der U17-Nationalcoach Steffen Freund verglich Yesil einst sogar mit Gerd Müller. Doch zwei Kreuzbandrisse binnen vier Jahren brachten ihn um seine Fitness, Spielpraxis und Wettkampfhärte. Damit wird auch deutlich: Egal, ob das Talent nun beim FCH unterschreibt oder bei einem anderen Klub – es dürfte schwer werden. Demnach könnte die 3. Liga genau das richtige Sprungbrett sein. Die Chancen stehen daher nicht schlecht, dass Yesil auch künftig auf dem Trainingsplatz von Hansa Rostock anzutreffen sein wird.