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Dynamo Dresden plant keine konkreten Transfers und Gogia lobt die Fans


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Dynamo Dresden hat keine Transfers geplant – möglich ist aber alles. Gogia freut die Unterstützung der Fans und das Team muss im Training improvisieren.

Die Abgänge der beiden Leistungsträger im Sommer hat Dynamo Dresden gut kompensiert. Top-Torjäger Justin Eilers und Ex-Kapitän Michael Hefele werden angesichts der starken Formkurve der Schwarz-Gelben kaum vermisst. Das ist auch ein Verdienst des Sportdirektors Ralf Minge. Die „Bild“ hat ihn gefragt, ob von der SGD im Winter Transfers zu erwarten sind. Die Antwort: „Wir prüfen alles, aber planen nichts“. Konkrete Vorhaben gibt es also keine, sollte sich etwas ergeben, wird Dynamo Dresden überlegen – so lassen sich die Worte wohl deuten. Minge stellt klar, dass die Sachsen „nicht in Aktionismus verfallen“ wollen und mit dem aktuellen Kader zufrieden sind. Davon sind auch die Ersatzspieler eingeschlossen, die Druck auf die Stammkräfte ausüben. Sollte jedoch ein Profi von Dynamo Dresden „chronisch unzufrieden“ sein, stünde seine Tür immer offen. Minge weist zudem darauf hin, dass die Verletzungen von Marvin Stefaniak, Niklas Hauptmann und Guiliano Modica keinen Anlass dazu geben, Ersatz zu holen: „Sie haben ja keine Kreuzbandrisse, sind mit Beginn der Vorbereitung im Januar wieder da“, blickt der 56-Jährige voraus.

Gogia fühlt sich bei Dynamo Dresden wohl

Ein echter Glücksgriff von Minge war die Ausleihe von Akaki Gogia. Der Neuzugang von Dynamo Dresden hat in der Saison bislang sieben Mal getroffen. Der 24-Jährige schätzt besonders die Unterstützung der Fans von Dynamo Dresden. Das beste Beispiel ist die Begegnung mit Eintracht Braunschweig, bei der die SGD bereits mit 0:2 hinten lag und das Spiel letztlich noch in ein 3:2 drehte. „Es ist wirklich so, dass du dann die zweite Luft bekommst. Du hast das Gefühl, dass noch richtig was geht“, schildert er „Tag24“. Trotz des aktuellen Laufs ist Gogia bewusst, dass Dynamo Dresden noch nichts erreicht hat. Ihm ist folgendes bewusst: „Wir müssen jede Woche Gas geben, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen“. Und auch bei sich selbst sieht die Leihgabe noch Luft nach oben. Das Kopfballspiel sei seine Schwäche, meint der 1,78 Meter große Profi.

Dynamo Dresden improvisiert beim Training

Am gestrigen Mittwoch sah sich das Team von Dynamo Dresden dazu gezwungen, das Training an einen anderen Standort zu verlegen. Im Großen Garten waren die Bedingungen durch Bodenfrost alles andere als optimal. Daher ließ Coach Uwe Neuhaus auf einem Kunstrasenplatz am Messering trainieren. Das berichtet das Portal „die-fans.de“. Nach der Einheit meinte der Übungsleiter: „Dass wir nicht begeistert darüber sind, das Training auf den Kunstrasen zu verlegen, liegt auf der Hand“. Dennoch sei klar gewesen, dass die Bedingungen in den Wintermonaten des Öfteren zum Improvisieren zwingen. Dennoch sei er der Auffassung, dass Dynamo Dresden auf die Partie in München gegen den TSV 1860 bestens vorbereitet sei.