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FC Schalke 04: Weinzierl spricht über die neuen Sechser und Christian Heidel wird belohnt


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Markus Weinzierl hat mit den Neuzugängen des FC Schalke 04 einen klaren Plan und Christian Heidel wurde für seine Hartnäckigkeit belohnt.

Der FC Schalke 04 konnte am gestrigen Donnerstag endlich die gewünschten Verstärkungen für das defensive Mittelfeld an Land ziehen. Der damit zusammenhängende Papierkram treibt Manager Christian Heidel die Schweißperlen auf die Stirn. Am Ende profitierten die Knappen insbesondere von der Hartnäckigkeit des Managers.

So plant der FC Schalke 04 mit seinen Neuen

Während der FC Schalke 04 auf den einen neuen Sechser noch warten muss, befindet sich der Andere bereits im Trainingsbetrieb. Am gestrigen Donnerstag wurde Nabil Bentaleb offiziell vorgestellt. Der 21-Jährige kommt für ein Jahr auf Leihbasis von Tottenham Hotspur wobei die „Knappen“ für den Anschluss den Algerier via Kaufoption fest unter Vertrag nehmen können. Warten müssen die Fans derzeit noch bei Benjamin Stambouli. Der 26-Jährige absolvierte gestern den obligatorischen Medizinchek und soll noch heute einen Vierjahresvertrag in Gelsenkirchen unterzeichnen.

Entscheidend wird vor allem sein, wie Cheftrainer Markus Weinzierl mit seinen neuen Akteuren plant. Zuvorderst sollen Bentaleb und Stambouli ihren Konkurrenten Beine machen und den Konkurrenzkampf im Mittelfeld anheizen. „Die beiden sind aggressiv, mit ihnen im Mittelfeld werden wir kompakter sein“, wird der FC Schalke 04-Coach in der „Bild“ zitiert. Christian Heidel ist vor allem von Bentalebs Qualitäten überzeugt, da er im Gegenpressing wunderbar funktionieren werde.

Christian Heidel beim FC Schalke 04 im Stress

Im Zuge der beiden vieldiskutierten Transfers des FC Schalke 04 musste an erster Stelle Sportchef Heidel seine Akten wälzen. Für ihn sei die Abwicklung der Wechsel „Papierkram ohne Ende“ gewesen, wie der Manager des FC Schalke 04 gegenüber der „DPA“ erklärt. Dabei umfasste alleine der Vertrag mit Tottenham 15 Seiten. Zudem ließ der 53-Jährige durchblicken lässt, dass ein Transfer von Bentaleb „vor sechs Wochen“ noch komplett ausgeschlossen wurde. Schließlich wurden die „Knappen“ aber für ihre Hartnäckigkeit belohnt, so dass der Algerier am Ende doch noch nach Gelsenkirchen wechselte. Besonders pikant: Kürzlich hatte auch noch der AC Mailand seine Fühler nach dem 21-Jährigen ausgefahren, da waren die Verhandlungen mit dem FC Schalke 04 aber bereits auf der Zielgerade.