Sport

FC Schalke 04: Christian Heidel treibt den Umbruch voran und Weinzierl ist schockiert


Von  | 

Christian Heidel krempelt den FC Schalke 04 weiter um und Trainer Weinzierl hätte sich vor seinem Wechsel mehr von den Knappen erwartet.

Erst seit wenigen Wochen ist das neue Dreigespann um Cheftrainer Markus Weinzierl, Sportchef Christian Heidel und Direktor Sport Axel Schuster in leitenden Positionen beim FC Schalke 04 tätig. Während Christian Heidel den Gelsenkirchenern in der Transferperiode bereits ein neues Gesicht verliehen hat und durch einige spektakuläre Transfers für Aufsehen sorgen konnte, will Markus Weinzierl die Mannschaft in den kommenden Monaten auch fußballerisch auf ein neues Level bringen.

Heidel und Weinzierl geschockt von Problemen des FC Schalke 04

Vor ihrem Wechsel zum FC Schalke 04 hatte sowohl Christian Heidel und Cheftrainer Markus Weinzierl deutlich mehr von der vorhandenen Infrastruktur bei den Knappen erwartet.In einem Interview mit Spox hat sich Axel Schuster nun über die Zusammenarbeit mit Heidel und die Schwächen der Gelsenkirchener Infrastruktur geäußert.

„Der infrastrukturelle Bereich hat uns wirklich überrascht“, so Schuster . „Ich war als Erster in der Kabine und hatte Christian und Markus Weinzierl bereits vorgewarnt, beide waren dann aber trotzdem regelrecht geschockt.“ Der FC Schalke 04 habe diesbezüglich jedoch bereits erste Maßnahmen ergriffen, so Schuster, der betont, dass bis zur Winterpause alles in einem sehr guten Zustand sein sollte.

Markus Weinzierl will den FC Schalke nach vorne bringen

Der neue Cheftrainer Markus Weinzierl sieht sich beim FC Schalke 04 mit einer großen Aufgabe konfrontiert. Die oftmals chaotischen Zustände bei den „Knappen“ sieht er jedoch nicht als Nachteil. „Schalke ist mit 150.000 Mitgliedern ein riesiger Verein“, sagt der Übungsleiter vor Kurzem im Gespräch mit dem „kicker“. Dem wolle sich der 41-Jährige stellen und sehe dies eher positiv als negativ. Darüber hinaus ist Weinzierl gewillt, dass Image des FC Schalke 04 aufzupolieren. Dies wolle er sich „zur Aufgabe machen“.

Zudem möchte Weinzierl alle wichtigen Angelegenheit zuerst intern klären und vertraulichen besprechen, bevor Details an die Öffentlichkeit getragen werden. Vor allem in Bezug auf die bislang abgewickelten Transfers von Breel Embolo, Coke, Baba oder jüngst auch Evgen Konoplyanka kann man dem FC Schalke 04 in dieser Hinsicht bereits eine enorme Verbesserung attestieren. Weinzierl forciere verschiedene Spielsysteme und denke dabei „an das 4-2-3-1 mit einem starken Dreiermittelfeld“ oder eine Formation mit der in Mode gekommenen „Dreierkette, die im Defensivverhalten zu einer Fünferkette wird“.