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SGD: Bisherige Neuzugänge von Dynamo Dresden auf dem Prüfstand

Hendrik Starostzik ist einer von bisher fünf Neuzugängen bei Dynamo Dresden.

Fünf Neue hat Dynamo Dresden bislang unter Vertrag genommen. Bis auf eine Ausnahme handelt es sich dabei um eher unbekannte Spieler. Nach diesem Prinzip arbeiten die Verantwortlichen der SGD schon länger. Beispiele wie Michael Hefele oder Justin Eilers zeigen, dass sich No-Name-Profis bei den Schwarz-Gelben hervorragend entwickeln können. Manuel Konrad ist unter den aktuellen Transfers mit Sicherheit der Bekannteste: Er hat 155 Zweitliga-Partien auf dem Buckel und bringt damit reichlich Erfahrung mit. Darüber hinaus hat er Führungsqualitäten, denn bei seinem letzten Verein, dem FSV Frankfurt, trug er seit 2014 die Kapitänsbinde. Konrad ist in jedem Fall ein Neuzugang, der Dynamo Dresden weiterbringen und gleich Stammspieler werden kann. Ob es Hendrik Starostzik gleich in die erste Elf schafft, ist hingegen fraglich. Mit 1,90 Meter verfügt er zwar über eine ideale Körpergröße für einen Innenverteidiger, allerdings hat er sein Können bislang nur in der 3. Liga unter Beweis gestellt. Trotz seines Alters von 25 Jahren sagt Dynamos Sportdirektor Ralf Minge über ihn: „Seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen“.

Drei Youngster und ihre künftige Rolle bei Dynamo Dresden

Das trifft auch auf Erich Berko zu, der wie Starostzik vom Drittliga-Absteiger Stuttgarter Kickers zu Dynamo Dresden gewechselt ist. Mit 21 Jahren kann Berko noch als junges Talent gesehen werden. Ob seine Torgefahr auch für die 2. Bundesliga ausreicht, muss er noch zeigen. In jedem Fall scheint es schwer vorstellbar, dass der Linksaußen sofort in die Fußstapfen von Eilers treten kann. Mit Marcel Hilßner und Marc Wachs hat Dynamo Dresden zudem zwei weitere Youngsters geholt, die ebenfalls über großes Potenzial verfügen, aber sicherlich zunächst einmal die Rolle als Ergänzungsspieler einnehmen werden.

Ersatzkeeper fühlt sich bei Dynamo Dresden rundum wohl

In die Rolle des Ergänzungsspielers ist Jean-Francois Kornetzky bei Dynamo Dresden gerne gerutscht. Der 33-jährige Franzose ist als Nummer Vier für das Tor vorgesehen und soll vorrangig die Nachwuchstorhüter der SGD trainieren. Vermutlich hätte das nicht jedem Profi zugesagt, aber der Elsässer fühlt sich in Dresden rundum wohl. „Ich habe keinen Grund, mich zu beschweren“, erklärt „Jeff“, wie er von den Kollegen genannt wird. Mit seiner Frau und seiner zehnjährigen Tochter lebt er in Dresden und seine Familie ist „froh, wenn ich noch ein bisschen bleibe, weil es ihnen so gut gefällt“, betont er. Seit drei Jahren lebt Kornetzky mittlerweile in Deutschland und hatte bei früheren Vereinen viel über die deutsche Lebensweise gelernt. So zum Beispiel die Pünktlichkeit. Ständig habe er die Vereinskasse gefüllt, weil er immer zu spät zum Training kam. Heute fühlt er sich als Franzose „mit deutscher Mentalität“.