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HSV als Anwärter für Europa gehandelt – Kriegt der Hamburger SV durch Calhanoglu Millionen?

Hakan Calhanoglu könnte beim HSV für frisches Geld sorgen.

Dem HSV könnte ein unerwarteter Geldregen bevorstehen. Allerdings wird dieses nicht durch den Verkauf eines eigenen Spielers generiert, sondern ausgerechnet Hakan Calhanoglu könnte dem Hamburger SV durch einen Wechsel frisches Geld in die Kassen spülen. Derweil sieht Lothar Matthäus die Hamburger als einen Anwärter auf die Europapokalplätze.

Ist der HSV reif für Europa?

Der HSV hat die eigene Mannschaft in diesem Sommer kräftig umgebaut und insbesondere die Offensive verstärkt. Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht den Hamburger SV dadurch inzwischen schon wieder als einen Anwärter auf die Europapokalplätze. Vor allem die durch die Verpflichtung von Filip Kostic und Bobby Wood hinzugewonnene Geschwindigkeit könnte laut dem 55-jährigen in der kommenden Saison den Unterschied ausmachen. Zudem lobt er in seiner Kolumne für die Sport Bild indirekt auch HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer, der es seit der Ausgliederung geschafft hat, wieder Ruhe in den Verein einkehren zu lassen und den Hamburger SV dadurch wieder in die Spur gebracht hat.

Wie wertvoll die neugewonnene Flexibilität in der Offensive für den HSV werden kann, hat Alen Halilovic bei dem Sieg im DFB-Pokal bereits bewiesen. Der Joker hatte nach seiner Einwechslung das Spiel zu Gunsten der Hamburger gedreht und dem Hamburger SV damit den Weg in die zweite Pokalrunde geebnet. Ob es allerdings tatsächlich bereits in dieser Saison für einen Europapokalplatz reichen wird, bleibt abzuwarten. Die Verantwortlichen des Traditionsklubs dürften bereits damit zufrieden sein, wenn es dem HSV gelingen sollte, nach den letzten Seuchenjahren eine komplette Saison nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Frisches Geld für den Hamburger SV

HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer kann sich kurz vor dem Ende der Transferperiode eventuell über unerwartete Zusatzeinnahmen freuen. Wie unter Anderem der Kölner Express berichtet, soll Hakan Calhanoglu bei Bayer Leverkusen vor seinem Abschied stehen. Der Mittelfeldspieler war vor zwei Jahren für 14,5 Millionen Euro vom Hamburger SV zum Werksklub gewechselt und könnte nun in England oder Spanien anheuern. Dem Vernehmen nach soll neben Atletico Madrid auch die Tottenham Hottspurs um die Dienste des 22-Jährigen buhlen. Bisher sei allerdings noch kein Angebot bei Bayer Leverkusen eingegangen. Zudem soll der Verein nicht wirklich darauf bedacht sein, den im Jahr 2014 vom HSV verpflichteten türkischen Nationalspieler bereits wieder abzugeben. Allerdings dürften die Verantwortlichen bei einem Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro schwach werden. Der Hamburger SV dürfte indes darauf hoffen, dass der Wechsel tatsächlich zustande kommt. Schließlich hatten die Rothosen damals eine Weiterverkaufsbeteiligung mit den Leverkusenern vereinbart, so dass im Falle eines Wechsels zehn Prozent der Ablöse an den HSV fließen würden.