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Der 1. FC Köln plant mit Anthony Modeste und äußter sich zu Sané. Kommt ein Abwehrjuwel?

Kommt Salif Sané noch zum 1. FC Köln?

In genau einer Woche startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung auf die neue Saison. Noch genug Zeit, um sich im Hintergrund an die Personalplanung zu werfen hat Cheftrainer Peter Stöger somit nicht mehr. Mit Anthony Modeste und Salif Sané gilt es bis dahin noch zwei enorm wichtige Personalie zu klären.

Der 1. FCKöln plant mit Anthony Modeste

Zum einen wäre da Anthony Modeste. Vor knapp eineinhalb Wochen sickerte durch, dass der Franzose den 1. FC Köln nach nur einer Saison wieder verlassen möchte. Für festgeschriebene sieben Millionen Euro hätte der Angreifer den 1. FC Köln verlassen können, die Klausel wurde jedoch nicht rechtswirksam gezogen und verstrich daraufhin.

Während sich die Spekulationen um Anthony Modeste halten, glaubt Coach Stöger daran, ihn auch in der neuen Saison im FC-Trikot spielen zu sehen. „Mich beunruhigt das nicht. Ich gehe davon aus, dass er bleibt. Ich habe Modeste fest in meinen Planungen“, so der Österreicher in der „Bild“. Trotz alledem gibt sich der Fußballlehrer des 1. FC Köln realistisch, was einen Verbleib von Anthony Modeste angeht.

„Natürlich will auch ich immer meine besten Spieler halten. Wir sind auf Grund der wirtschaftlichen Lage allerdings ein Klub, der über Verkäufe nachdenken muss, wenn Angebote für die besten Spieler stimmen. Das muss gar nicht nur Modeste betreffen. Das hatten wir gesagt, als ich vor drei Jahren zum 1. FC Köln kam – und daran hat sich nichts geändert“, erklärt Stöger weiter. Darüber hinaus sorgte auch Salif Sané von Hannover 96 immer wieder für Gesprächsstoff rund um das Geißbockheim.

Platzt der Wechsel von Salif Sané zum 1. FC Köln?

Auf die Antwort, ob Salif Sané in der neuen Saison für den 1. FC Köln auflaufen wird, antwortet Stöger dem Boulevardblatt: „Ich weiß es nicht. Es gibt Dinge, die wir nicht bewusst beeinflussen können. Jörg Schmadtke hat in der – Sache alles getan, was zu tun ist. Wir brauchen eben Geduld.“ Grundsätzlich, betont Stöger, wolle jeder Verein seine Wunschspieler so schnell wie möglich dabei haben.

Leander Siemann zum Probetraining beim 1. FC Köln

Während die zwei genannten Personalien noch nicht geklärt sind, darf sich in den kommenden Tagen ein Probespieler bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln empfehlen. Wie der Kölner „Express“ schreibt, erhält Leander Siemann die Möglichkeit, sich bei der U21 in den Vordergrund zu drängen. 2011 wagte der 20-Jährige den Sprung aus der Jugendabteilung von Hertha BSC zum FC Arsenal, kam für die „Gunners“ aber auf lediglich zwölf Einsätze. Bis zum vergangenen Sommer kickte Siemann für die zweite Mannschaft des FC Porto, wo sein Vertrag jedoch nicht mehr verlängert wurde.

Aufgrund eines Dopingvergehens war Siemann für ein Jahr gesperrt und wagt nun einen Neustart. „Das ist eine spannende Aufgabe“, wird U21-Coach Stefan Emmerling im „Express“ zitiert, „er hat schon zweimal mit uns trainiert.“ Überzeugen konnte er den Chefverantwortlichen des Profiunterbaus offenbar schon. „Nach den ersten Eindrücken macht er einen superfitten Eindruck. Es ist klar, dass er noch nicht bei 100 Prozent sein kann. Ihm fehlt sicher die Spielpraxis“, so Emmerling weiter.