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Borussia Mönchengladbach mit Problemen auf dem Transfermarkt- Kramer-Wechsel wird konkret

Christoph Kramer soll zu Borussia Mönchengladbach zurückkehren.

Nach den Abgängen von Granit Xhaka und Havard Nordveit hat Borussia Mönchengladbach bekanntermaßen einige Löcher im Mittelfeld zu stopfen. Weil mit Sebastian Rode einer der Wunschspieler lieber zur anderen Borussia aus Dortmund gehen möchte, ist Christoph Kramer von Bayer Leverkusen der Top-Kandidat für das defensive Mittelfeld bei den Fohlen. Zudem ist er am Niederrhein ein mindestens genauso gern gesehener Mann wie Rode, denn die Gladbacher wissen, was sie an ihm haben. Immerhin war der Weltmeister bereits zwei Jahre ausgeliehen. Zudem scheint ein Wechsel zum Ligakonkurrenten Schalke 04 ausgeschlossen: „Es gibt keine Gespräche mit Schalke 04 in dieser Hinsicht“, stellt Kramers Berater René vom Bruch klar. Stattdessen seien die Gespräche mit Borussia Mönchengladbach weit fortgeschritten. Als Ablösesumme für den 25-Jährigen Christoph Kramer stehen mindestens zwölf Millionen Euro im Raum.

Vereine fordern hohe Ablösesummen von Borussia Mönchengladbach

Das Geld aufzubringen, ist für Borussia Mönchengladbach kein Problem, es zu besitzen allerdings schon. Allein durch den Xhaka-Verkauf hat der Verein 45 Millionen eingenommen. Das erschwert die Transferverhandlungen zu Spielern, die wie Christoph Kramer, noch unter Vertrag stehen. Warum, erklärt Manager Max Eberl: „Der Gegenüber weiß, wie viel Geld man zur Verfügung hat. Die Verhandlungen sind dementsprechend härter und komplizierter“. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt sich zum Beispiel beim Poker um Jannik Vestergaard von Werder Bremen. Statt der zunächst vereinbarten zehn, wollen die Norddeutschen nun 12,5 Millionen für den Dänen. Den ausgeliehenen Andreas Christensen will Borussia Mönchengladbach vom FC Chelsea fest verpflichten – für 20 Millionen geben sie ihn ab. Kaum anders ist es bei Bayern Münchens Sebastian Rode: Nicht dessen Marktwert von acht Millionen fordert der Rekordmeister, sondern stolze sieben Millionen mehr. Der Kommentar von Eberl: „Wir werden kein Geld verschenken“.

Ibrahima Traoré vor dem Absprung von Borussia Mönchengladbach?

Womöglich kann sich das Problem von Borussia Mönchengladbach demnächst noch verschärfen – nämlich für den Fall, dass auch Ibrahima Traoré den Verein verlässt. Er sei nun zehn Jahre in Deutschland, „Es ist doch klar, dass ich Lust habe, auch noch mal etwas anderes zu sehen“. Das klingt nach einem Wechselwunsch. Der 28-Jährige aus Guinea stellt aber klar: „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag bei Borussia, insofern bin ich jetzt nicht zwingend auf der Suche“. Sollte jedoch einmal ein Angebot aus dem Ausland für ihn eingehen, würde er darüber nachdenken.