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1. FC Köln gibt bei Salif Sané nicht auf und Peter Stöger setzt auf ein Sorgenkind

Kommt Salif Sane doch noch zum 1. FC Köln?

Im Kader des 1. FC Köln gibt es derzeit mit Milos Jojic ein großes Sorgenkind. Der Serbe kommt bislang überhaupt nicht in Fahrt bei seinem neuen Arbeitgeber. Cheftrainer Peter Stöger erklärt im Interview mit der „Bild“, weshalb er weiterhin auf den Drei-Millionen-Neuzugang des vergangenen Sommers setzt.

Peter Stöger setzt beim 1. FC Köln auf die Qualitäten von Milos Jojic

„Bei ihm habe ich den Eindruck, dass er sich der Konkurrenz stellen will. Milos hatte persönlich kein ideales Jahr bei uns. Aber jetzt gibt er Gas und kämpft“, sagt der Trainer des 1. FC Köln. Es habe ein Treffen gegeben, in dem alle Unklarheiten aus der Welt geschaffen wurden. „Er hat gesagt, dass er keine Sekunde daran gedacht hat, sich zu verändern. Er will das hier noch mal angehen und sich durchsetzen.“

Stöger sei „sehr froh“ darüber, dass sich Jojic für einen Wechsel zum 1. FC Köln entschieden hat. Vonseiten des Vereins habe man immer klarstellen wollen, dass der Serbe eine prägende Rolle einnehmen kann. Stöger betont jedoch auch: „Dass er irgendwann abliefern muss, ist klar. Das haben Jörg Schmadtke und ich letzte Saison auch schon mal gesagt – aber das weiß Milos ja selbst. Unsere Aufgabe ist es, dass wir ihn unterstützen und er es hinbekommt. Der Junge ist es wert, weil er die Einstellung dazu hat und wir es ihm zutrauen, dass er bei uns mit all seinen Qualitäten eine wichtige Rolle spielen kann.“

Peter Stöger freut sich auf das Trainingslager mit dem 1. FC Köln

Am morgigen Freitag wird der 1. FC Köln in Richtung Kitzbühel aufbrechen, wo das zweite Trainingslager des „Effzeh“ abgehalten wird. „In Kitzbühel ist es so, dass wir außergewöhnliche Verhältnisse vorfinden, was die Plätze und die Leute vor Ort betrifft. Ich glaube, es ist keiner dabei, der sich nicht darauf freut, dass wir dort hinfahren“, so Stöger im Kölner „Express“. Über den Zustand von EM-Spieler Jonas Hector macht sich der Cheftrainer keine Sorgen.

„Er ist körperlich in einem ausgezeichneten Zustand. Ich glaube, dass wir ihn normal in den Trainingsbetrieb eingliedern können. Er ist einer der fittesten Jungs“, freut sich Stöger auf den Rückkehrer. Bis auf Timo Horn (Olympia) und Marcel Hartel (Mittelfußbruch) fährt der gesamte Kader mit. „Wir hätten auch Marcel gerne mitgenommen, aber er kann im körperlichen Bereich eher weniger dort machen. Er hat bessere Bedingungen hier in Köln“, kommentiert Stöger.

Buhlt der 1. FC Köln weiter um Salif Sané?

Wunschspieler des 1. FC Köln ist weiterhin Salif Sané von Hannover 96. Bislang rücken die 96-Verantwortlichen jedoch nicht von der Zehn-Millionen-Forderung für ihren senegalesischen Mittelfeldmann ab. Der „kicker“ rechnet damit, dass der Poker um Sané noch längst nicht beendet ist. Der 25-Jährige sei jedoch nicht als Sechser eingeplant, sondern als wichtiges Glied in der von Stöger präferierten Dreierkette.