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Veräußert der 1. FC Kaiserslautern sein Tafelsilber um neue Spieler zu verpflichten?


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Der 1. FC Kaiserslautern ist zum Verkaufen verdammt, damit der Kader weiter verstärkt werden kann. Ein Verteidiger aus der Schweiz soll kommen.

Beim 1. FC Kaiserslautern ist die wichtigste Frage bereits in der letzten Woche geklärt worden: Nämlich, wer der neue Trainer wird. Mit Tayfun Korkut ist dabei sicherlich eine denkbar gute Lösung gefunden, zumal der 42-Jährige über reichlich Erstliga-Erfahrung verfügt. Jetzt muss geklärt werden, mit welchem Personal der neue Coach plant. Neben der Bekanntgabe seiner Verpflichtung wurde ebenfalls mit André Weis ein neuer Schlussmann präsentiert, der den zu RB Leipzig abgewanderten Marius Müller ersetzt. Zudem sind bereits die beiden Offensivtalente Max Dittgen und Osayamen Osawe unter Vertrag genommen worden, die eher als Ergänzungsspieler zu betrachten sind.

Verlässt Kapitän Daniel Halfar den 1. FC Kaiserslautern?

Eine Baustelle sind in jedem Fall derzeit noch die beiden defensiven Außenbahnen. Dort herrscht Handlungsbedarf, nachdem die Stammspieler Chris Löwe und Jean Zimmer den 1. FC Kaiserslautern verlassen haben. Ein Loch klafft weiterhin auch im defensiven Mittelfeld, welches die beiden Abgänge Markus Karl und Ruben Jenssen hinterlassen haben. Fakt ist, dass sich also bei den Pfälzern transfertechnisch noch einiges tun wird. Das Problem ist aber: Um weitere Investitionen zu tätigen, sollen noch ein paar Profis abgegeben werden, die den Gehaltsetat zu stark belasten, denn der 1. FC Kaiserslautern steht finanziell nicht so stabil da, wie andere Zweitligisten. Einnahmen ließen sich bereits mit den Verkäufen von Zimmer und Müller verbuchen – anscheinend nicht genug für die Roten Teufel. Daniel Halfar abzugeben wäre zwar eine Option, doch der Kapitän, der vom TSV 1860 München umworben wird, ist im Grunde der wertvollste Spieler des 1. FC Kaiserslautern. Wie das Online-Portal Liga-Zwei.de spekuliert, könne ein Verbleib von Halfar auch von den weiteren Transferaktivitäten des FCK abhängen. Stellen die Pfälzer keine schlagkräftige Mannschaft zusammen, könnte auch der 28-Jährige die Segel streichen.

Rechtsverteidiger aus der Schweiz im Fokus des 1. FC Kaiserslautern

Apropos Streichen: Drei Streichkandidaten gibt es wohl beim 1. FC Kaiserslautern. Dazu gehört Ersatzkeeper Zlatan Alomerovic. Statt ihm sollen die beiden Talente Jan-Ole Sievers und Julian Pollersbeck als Reservekeeper in die neue Saison gehen. Verlassen kann die Pfälzer auch der Slowake Robert Pich, welcher schon in der Rückrunde verliehen wurde. Zudem soll auch Mateusz Klich gehen, für den sich Twente Enschede interessiert. Die Einnahmen ließen sich beispielsweise in Rechtsverteidiger Philippe Koch investieren. Der 25-jährige Schweizer soll laut der Zeitung „Blick“ in den Fokus der Roten Teufel gerückt sein. Mit dem FC Zürich ist er zuletzt abgestiegen und wäre ablösefrei zu haben.