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Union Berlin trifft Entscheidungen für das Tor. Zwei Profis voller Ehrgeiz.

Die Rangordnung für die Torhüterposition bei Union Berlin ist geklärt.

Die Entscheidung von Jens Keller, wer die Nummer eins bei Union Berlin wird, hat wohl die wenigsten überrascht. Der Däne Jakob Busk soll diese Rolle übernehmen. Neuzugang Daniel Mesenhöler ordnet sich hinter dem 22-Jährigen ein. Wie der Coach von Union Berlin betont, sind beide mit vollem Einsatz dabei, aber: „Jakob hat eine gute letzte Halbserie bei Union gespielt. Das ist ein Pluspunkt, den er hat, der aber nicht in Stein gemeißelt ist“, schildert der 45-Jährige im Gespräch mit der Berliner Zeitung (BZ). Dessen ist sich auch Busk bewusst und er nimmt Mesenhöler ernst. Zwar hätte er mit Dänemark zu den Olympischen Spielen fahren können, allerdings möchte er seinem Konkurrenten in dieser Zeit nicht das Tor überlassen und verzichtet daher auf die Teilnahme. Eine weitere Entscheidung bezüglich der Position zwischen den Pfosten ist in dieser Woche gefallen: Mohamed Amsif verlässt Union Berlin und Nachwuchskeeper Steve Kroll soll verliehen werden. Zudem wollen die Eisernen einen dritten und erfahrenen Schlussmann: „Wir brauchen einfach einen Ersatzmann, der die Jungs vom Alter her ein bisschen führt“, erklärt Keller.

Hosiner hat sich bei Union Berlin eingelebt und hat viel vor

Mit dem Österreicher Philipp Hosiner hat Union Berlin einen neuen Torjäger unter Vertrag genommen. Mittlerweile hat sich der 27-Jährige gut eingelebt und meint: „So ein intensives Training wie bei Union habe ich in meiner Karriere schon lange nicht mehr gemacht. Ich bin auf dem Weg, körperlich sehr fit zu werden“, schildert er der BZ. Hosiner ist der Königstransfer bei Union Berlin und die einzige Verstärkung für die Offensive. Als Star der Mannschaft versteht er sich ganz und gar nicht, sondern vergleicht, wie bei einem Vergleich zu seinem Ex-Klub Austria Wien mit den Köpenickern zeigt: „Es war wie hier: Wir hatten keinen großen Star, alle Spieler waren hungrig auf Erfolg“. Das ist auch Hosiner, der sich mit Union Berlin viel vorgenommen hat: „Ich will jetzt mal länger bleiben und mit Union den maximalen Erfolg haben und höhere Ziele erreichen“.

Brandy fühlt sich bei Union Berlin wohl, hat aber keinen Spaß an der Vorbereitung

Positives weiß auch Sören Brandy als einer der erfahrensten Spieler bei Union Berlin zu berichten: „Der Verein nimmt eine gute Entwicklung. Ich bin froh, Teil davon zu sein“, freut sich der 31-Jährige als er der BZ im Interview Rede und Antwort steht. Angesprochen auf die Vorbereitung findet er ehrliche Worte: „Das hat noch nie Spaß gemacht. Das ist immer der unangenehmste Teil der Saison. Man muss sich überwinden und diese Wochen einfach überstehen“, gesteht Brandy, der in seine 14. Saisonvorbereitung geht. Sein Vertrag bei Union Berlin läuft noch bis 2017, eine Verlängerung kann sich der Profi durchaus vorstellen.