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RB Leipzig vor richtungsweisenden Spielen und Rangnick ist glücklich


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In den nächsten Partien will RB Leipzig feststellen, wohin die Reise geht. Von der Entwicklung zeigen sich Keita und Rangnick überrascht.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hertha BSC Berlin hat der Trainer von RB Leipzig, Ralph Hasenhüttl, bekräftigt, dass die Niederlage vom letzten Wochenende kein großes Thema gewesen sei. Vielmehr liege der Fokus des Teams bereits seit Dienstag auf der Begegnung mit den Hauptstädtern. Sie stehen einen Platz hinter dem Zweiten RB Leipzig und verloren ihr letzten Spiel ebenfalls. Hasenhüttl weiß, was ihn und seine Spieler erwartet: „Jetzt kommt die erste brachiale Aufgabe, danach die nächste“ und blickt dabei schon einmal auf den Hinrundenabschluss gegen die Bayern voraus. RB Leipzig möchte nach dem 0:1 eine neue Serie starten, wie der Coach sich wünscht. Die nächsten fünf Partien würden dem Verein eine Orientierung geben, „wohin die Reise gehen kann“. Das Messen mit der Hertha ist für ihn nicht nur wichtig, um die Chance auf drei Punkte zu haben: „Wir wollen sehen, ob wir da schon bestehen können“. RB Leipzig steht vor richtungsweisenden Spielen.

Keita froh über Wechsel zu RB Leipzig

Neben den starken Leistungen ist RB Leipzig auch damit aufgefallen, dass sich die Neuzugänge des letzten Sommers hervorragend entwickelt haben. Ein Paradebeispiel dafür ist Naby Keita, der vom Partnerklub Red Bull Salzburg zum Bundesliga-Aufsteiger wechselte. Bereut hat er diese Entscheidung ganz und gar nicht, wie er dem Portal „whoscored.com“ erklärt hat: „Ich betrachte meinen Wechsel nach Leipzig als phantastische Gelegenheit“. Zugleich versichert der Mittelfeldmann aus Guinea: „Mit meiner Entscheidung bin ich sehr zufrieden“. Zwar sei die Premier League für ihn auch interessant, aber seine Zukunft sieht er in Deutschland. Der 21-Jährige gibt zu, dass er und seine Kollegen auf die bisherige Entwicklung mit RB Leipzig stolz sind, aber es seien noch ausreichend Spieltage zu absolvieren und die Gegner würden entschlossener auftreten.

Rangnick fühlt sich bei RB Leipzig wohl

In dieser Woche hatte RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick einen wichtigen Termin bei der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ). Dort wurde er von einem Chefreporter des Blattes zu einem Talk vor 200 Zuschauern eingeladen. Über den bisherigen Saisonverlauf meint er: „Wir waren uns sicher, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben, aber einen Punkteschnitt von 2,4 konnte keiner vorhersehen“. Beim Kampf um Trainer Ralph Hasenhüttl habe sich Rangnick extrem ins Zeug gelegt. Er habe ihn vier Mal kontaktiert und ihn erst dann in einem zweistündigen Gespräch überzeugen können. So wie der Sportdirektor von RB Leipzig um ihn gekämpft hat, habe sich keine Frau um ihn bemüht, habe ihm Hasenhüttl anschließend gesagt. Was seine Zukunft angeht, verweist der 58-Jährige auf seinen bis 2019 laufenden Vertrag. Er fühle sich „pudelwohl“, sodass es keinen Grund gäbe, über etwas nachzudenken.