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RB Leipzig mit noch größeren Abwehrsorgen. Zwei Stürmer geben alles


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Nun fällt bei RB Leipzig mit Papadopoulos noch ein Defensivmann aus. Unterdessen begeistern Poulsen und Werner im Angriff.

Auch das noch: Mit Kyriakos Papadopoulos fällt der nächste Verteidiger bei RB Leipzig aus und verschärft damit die angespannte Situation in der Defensive. Eigentlich war der Innenverteidiger als Ersatz für den verletzten Marvin Compper angedacht. Nachdem der Grieche bislang nur auf 26 Einsatzminuten für RB Leipzig gekommen ist und sich zuletzt über seine Situation unzufrieden gezeigt hatte, ist das für ihn umso bitterer. Wie der derzeitige Tabellenführer mitteilt, ist Papadopoulos am linken Knie operiert worden, weil ihm dort ein freier Gelenkkörper entfernt werden musste. Aller Wahrscheinlichkeit nach fällt der 24-Jährige jetzt für rund drei Wochen aus. Damit werden die Sorgenfalten bei RB Leipzig in der Abwehr immer größer: Papadopoulos ist neben Bernardo und Compper bereits der dritte Spieler, der verletzungsbedingt ausfällt. Die Position in der Innenverteidigung neben Willi Orban dürfte vorübergehend Stefan Ilsanker einnehmen.

Poulsen überrascht vom Erfolg mit RB Leipzig

In der Offensive von RB Leipzig ist er einer, der mit unglaublicher Schnelligkeit und trickreichem Spiel zu überzeugen weiß. Die Rede ist vom Dänen Yussuf Poulsen. Der Stürmer hat in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) über den Höhenflug seines Klubs gesprochen. So meint der 24-Jährige: „Bei unserem Fußball schläft niemand ein. Und er macht uns viel Spaß“. Er stellt dennoch klar, dass RB Leipzig längst noch keine Top-Mannschaft sei. Vielmehr müsse sich der Bundesliga-Neuling „erst einmal an dieses Niveau gewöhnen“, so Poulsen. Ein echtes Top-Team könne auch mal mit 80 Prozent der Leistung gewinnen – RB Leipzig muss dafür „immer 100 Prozent geben“. Die Spielweise von ihm und seinen Kollegen würde nicht nur die Fußballwelt überraschen, „sondern auch uns“, verrät Poulsen.

Werner und sein Wandel bei RB Leipzig

Einer der Offensivkollegen von Poulsen bei RB Leipzig ist Timo Werner. Es scheint, als habe der frühere Stuttgarter in der sächsischen Messehauptstadt seine Leichtigkeit zurückgewonnen. Während er beim VfB zuletzt mit viel Druck auskommen musste, da als Stürmer viel Verantwortung auf ihm lastete, den Abstieg zu verhindern. Durch die Verbindungen von Sportdirektor Ralf Rangnick nach Stuttgart wurde der Wechsel des 20-Jährigen möglich. Bei „rblive.de“ wird Werner mit folgenden Worten zitiert: „Ich habe gelernt, die richtigen Laufwege zu machen und vermutlich kommt mir unsere Spielidee und Ausrichtung noch mehr entgegen“. Das hat letztlich auch dazu beigetragen, dass ihm sieben Scorerpunkte in elf Partien gelungen sind. Eine Umstellung sei das Pressing gewesen. Mittlerweile jagt er gern nach dem Ball, zumal er weiß „dass ich dann umso mehr Platz nach vorn habe“, erklärt er. Es gibt nicht wenige Stimmen, die behaupten, dass Werner schon bald ein Kandidat für die DFB-Elf ist.