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FC Schalke 04: Kritik an Benjamin Stambouli nimmt zu. Transferplanungen wohl abgeschlossen


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Der Unmut vom FC Schalke 04 über die Leistungen von Stambouli wächst mehr und mehr an. Weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt werden ausgeschlossen.

Die Kritik vonseiten der Vereinsoffiziellen an Benjamin Stambouli wächst von Tag zu Tag an. Daneben plant der FC Schalke 04 offenbar keine Aktivitäten mehr auf dem Winter-Transfermarkt.

FC Schalke 04 kritisiert Spieler

Mit hohen Erwartungen lotste der FC Schalke 04 Benjamin Stambouli im vergangenen Sommer in den Ruhrpott. Den Ansprüchen hinkt der Franzose bislang aber noch weit hinterher. Das nehmen auch die Vereinsverantwortlichen mit kritischem Blick zur Kenntnis. Cheftrainer Markus Weinzierl sehe derzeit Johannes Geis (23) „einen Tick weiter vorner und stabiler“. Stambouli verfüge zwar über Qualität und ist ein Ballbesitzspieler, habe in der Hinrunde aber „ein-, zwei-, dreimal mitentscheidende Fehler gemacht“.

In dieselbe Kerbe schlug am Donnerstag auch Sportchef Christian Heidel. Er wolle keinen Hehl daraus machen, Stambouli mehr Einsatzzeiten zugetraut zu haben. Jedoch solle man kein vorschnelles Urteil fällen, da erst ein halbes Jahr um ist. Der Franzose habe auf seiner Position viel Konkurrenz und Qualität. Heidel fand jedoch auch lobende Worte: „Aber ich habe ihn beispielsweise auch gut gesehen, wenn er in der Europa League gespielt hat.“ Man habe sich dennoch beim Transfer im Sommer „noch mehr erfhofft“. Satte 8,5 Millionen Euro überwies der FC Schalke 04 an Paris St. Germain.

Keine Neuen mehr für den FC Schalke 04

Im Winter nahm der FC Schalke 04 mit Guido Burgstaller (1. FC Nürnberg), Daniel Caligiuri (VfL Wolfsburg) und Holger Badstuber (FC Bayern) drei neue Spieler unter Vertrag. Laut Manager Heidel soll es das auf dem Transfermarkt gewesen sein. Vom Plan her haben die Knappen die Transferaktivitäten abgeschlossen, stellte Heidel klar. Er hoffe, dass bis zum 31. Januar kein Grund hinzukomme, der ein weiteres Einschreiten nötig machen würde.