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Dynamo Dresden will an erfolgreiche Zeiten anknüpfen und Stefaniak wird immer wertvoller

Die Ausstiegsklausel von Stefaniak bei Dynamo Dresden ist hinfällig.

Im Sommer war eine Personalie lange fraglich bei Dynamo Dresden: Durch eine Ausstiegsklausel wurde bei den Sachsen lange Zeit befürchtet, dass Marvin Stefaniak den Verein verlassen und sich einem Bundesligisten anschließen könnte. Die Befürchtungen vieler Fans haben sich nun bestätigt. Wie der VfL Wolfsburg heute bekanntgab wird der 21-Jährige die Sachsen zur kommenden Saison in Richtung Niedersachsen verlassen und erhält dort einen Vertrag bis zum Jahr 2022.

„Wir sind sehr froh, dass sich Marvin trotz zahlreicher anderer Angebote für einen Wechsel zum VfL Wolfsburg entschieden hat. Die jetzt gefundene Lösung ist ideal, denn so kann Marvin noch ein weiteres Jahr Erfahrung in der 2. Liga sammeln und dann im kommenden Jahr bei uns den Sprung in die Bundesliga angehen.“, so Klaus Allofs im Kicker. Auch Marvin Stefaniak selbst glaubt, dass dies für seine Karriere die richtige Entscheidung sei. Wie wertvoll der 21-Jährige für Dynamo Dresden ist, konnte er zuletzt im Spiel gegen Hannover 96 unter Beweis stellen. Sein Freistoß-Treffer dürfte wohl ganz gute Chancen auf das „Tor des Monats“ haben. Lob für diesen sehenswerten Standard gab es vom Teamkollegen Andreas Lambertz. Der schwärmte nach dem Spiel von einem „Geniestreich“. Die starken Leistungen von Eigengewächs Stefaniak bei Dynamo Dresden dürften seinen Marktwert weiter ansteigen lassen. Leider wird die SGD davon finanziell nicht mehr profitieren. Rein sportlich dürfte Stefaniak allerdings auch für die restliche Saison eine tragende Rolle einnehmen.

Ballas von seinem Treffer für Dynamo Dresden überrascht

Der zweite Torschütze am letzten Sonntag für Dynamo Dresden war Innenverteidiger Florian Ballas. Mit satten 104 km/h ließ er den Ball aus 22 Metern in den Winkel krachen. Wie er dem „Kicker“ schildert habe er „nicht lange gefackelt“ und zeigt sich selbst erstaunt von dem sehenswerten Tor: „dass der Ball dann so eine Flugkurve genommen hat, hat mich selbst beeindruckt“. Aber nicht nur Ballas selbst, sondern auch seinen Teamkollegen Pascal Testroet war davon erstaunt: „Eine geniale Idee, ich weiß auch nicht, was in ihn gefahren ist, von da zu schießen“, gibt sich der Torjäger verwundert.

Statistik spricht gegen Dynamo Dresden

Angesichts der starken Leistungen und dem zweiten Tabellenplatz dürfte Dynamo Dresden wohl auch dem anstehenden Derby gegen Erzgebirge Aue mit reichlich Selbstbewusstsein entgegenblicken. Während die Machtverhältnisse zu DDR-Zeiten klar geklärt waren, spricht die Statistik seit der Wende nicht für die SGD. Seit dem Mauerfall unterlag Dynamo Dresden den Erzgebirglern 13 Mal, spielte zehn Mal Remis und konnte nur fünf Siege für sich verbuchen. Doch Statistiken sind eben auch nur Zahlenwerk – wie es am Sonntag ausgehen wird, ist glücklicherweise völlig offen. Aber was so gut wie sicher ist: Es wird keine torlose Partie. In 28 Begegnungen zwischen Dynamo Dresden und Aue sind immer Treffer gefallen.