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Der HSV hofft auf den SV Werder Bremen und zwei Profis machen Nouri Druck

Dient der SV Werder Bremen dem HSV als Aufbaugegener?

Nach der anfänglichen Euphorie ist der SV Werder Bremen auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Unterdessen brillierten zwei Spieler in der zweiten Mannschaft der Grün-Weißen. Im Abstiegskampf hofft man weiterhin darauf, dass Erzrivale Hamburger SV hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

Euphorie beim SV Werder Bremen verpufft

Die Anfangseuphorie, die kurz nach dem Antritt des neuen Cheftrainers Alexander Nouri beim SV Werder Bremen entfachte, ist mittlerweile verpufft. Am Sonntagabend gab es abermals eine 1:3-Niederlage – diesmal gingen die Bremer auf Schalke unter. Es war bereits die dritte Niederlage in Folge. „Drei Niederlagen in Folge – das ist bitter. Es nervt mich“, drückte Nouri nach der Partie sein Unwohlsein deutlich aus. Vielleicht helfen dem SV Werder Bremen in der heißen Phase zwei Spieler aus der Reservemannschaft?

Zwei Spieler aus der Zweiten drängen in den Kader des SV Werder Bremen

Sambou Yatabaré, der kürzlich in die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen abgeschoben wurde, und Eigengewächs Enis Bytyqi sorgten in einem Spiel für Aufsehen. Beim 3:1-Sieg über Jahn Regensburg machte der gescholtene Yatabaré einen Doppelpack. Der eingewechselte Youngster traf in der 89. Minute aus zwölf Metern via sehenswertem Seitfallzieher genau in den Winkel. Der Treffer wird beim „Tor des Monats“ sicherlich weit vorne dabei sein.

SV Werder Bremen hofft auf HSV

Mit der abermaligen Pleite auf Schalke rutschte der SV Werder Bremen auf Relegationsplatz-16. ab. Hinter den Grün-Weißen rangieren aktuell der FC Ingolstadt und Erzrivale Hamburger SV, auf den die Bremer im übernächsten Bundesligaspiel treffen werden. „Die Realität heißt für unsere Mannschaft nichts anderes als Existenzkampf in dieser Saison“, rüttelte HSV-Coach Markus Gisdol seine Mannen nach dem desolaten Auftritt während der 2:5-Niederlage gegen Borussia Dortmund wach. In der laufenden Saison konnten der Hamburger SV noch kein einziges Spiel gewinnen und stehen mit zwei Punkten und einem Torverhältnis von 4:23 am Ende der Tabelle. Die prekäre Situation müsse so langsam aber sicher jedem bewusst sein, sagte Gisdol weiter. „Ich habe Verständnis für Pfiffe und wenn die Mannschaft ausgebuht wird. Aber das hilft uns überhaupt nichts.“ Man müsse nun gemeinsam anpacken und die Lage nicht verkennen. Grund zur Panik besteht laut dem Hamburger Trainer allerdings trotzdem nicht. Schließlich spielt seine Mannschaft in diesem Jahr laut eigenen Angaben noch gegen Gegner auf Augenhöhe. Damit spielt Markus Gisdol auf die bevorstehenden Partien gegen den SV Werder Bremen und Darmstadt an. Ob der HSV angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen jedoch tatsächlich in der Lage sein wird, gegen die direkten Konkurrenten zu punkten, darf bezweifelt werden. Den Bremern dürften die jüngsten Aussagen des Hamburger Trainers jedenfalls als eine zusätzliche Motivation für das anstehende Nord-Derby dienen. Schließlich dürften die Grün-Weißen kein Interesse daran haben, dem Rivalen als Aufbaugegner zu dienen.