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HSV bekommt Geld durch Mustafi und Bruno Labbadia hat beim Hamburger SV Probleme


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Der Hamburger SV erhält durch den Wechsel von Shkodran Mustafi frisches Geld und Bruno Labbadia hat beim HSV mit einigen Baustellen zu kämpfen.

Der HSV fahndet weiter mit Hochdruck nach einer Verstärkung für die Defensive und soll dabei nun den isländischen EM-Helden Aron Gunnarsson ins Visier genommen haben. Derweil lässt Bruno Labbadia die Kapitänsfrage beim Hamburger SV weiter offen und wird zum Saisonauftakt wohl auf Emir Spahic verzichten müssen. Zudem kann der HSV sich über unerwartete Zusatzeinnahmen freuen.

Shokdran Mustafi spült dem HSV Geld in die Kasse

Shokdran Mustafi trug in der Jugend von 2007 bis zum Jahr 2009 das Trikot des Hamburger SV. Damals hätten wohl nur die wenigstens Experten gedacht, dass der 24-Jährige eine solch steile Karriere einschlägt. Im Jahr 2009 verließ er den HSV dementsprechend auch und wechselte nach England zum FC Everton, wo er allerdings nicht über Einsätze in der zweiten Mannschaft hinaus kam. Erst mit seinem Wechsel zum italienischen Traditionsverein Sampdoria Genua im Jahr 2012 nahm die Karriere des Jugendspielers vom HSV so richtig an Fahrt auf. In Italien hinterließ der Verteidiger einen so guten Eindruck, dass er es zum A-Nationalspieler schaffte und 2014 für acht Millionen Euro zum FC Valencia wechselte. Nun steht für den einstigen Spieler des Hamburger SV ein erneuter Vereinswechsel bevor. Demnach soll der 24-Jährige kurz vor einem Engagement beim FC Arsenal London stehen. Die Engländer sind dem Vernehmen nach bereit rund 41 Millionen Euro für den talentierten Verteidiger auf den Tisch zu legen. Den Hamburger SV wird dies in jedem Fall freuen. Schließlich erhält der HSV aufgrund der zwei im Verein verbrachten Spielzeiten eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von einem Prozent der Ablösesumme. In diesem Fall kann sich der Hamburger SV somit über rund 410.000 Euro an Zusatzeinnahmen freuen. Zudem dürften die Hamburger hoffen, dass auch Hakan Calhanoglu noch in diesem Sommer den Verein wechselt. Schließlich wäre der HSV auch hier mit 10% an einem Weiterverkauf beteiligt.

Zieht es Aron Gunnarsson zum Hamburger SV?

Die isländische Nationalmannschaft sorgte bei de Europameisterschaft in Frankreich durchaus für Furore. Und nicht nur, weil die nordischen Kicker England aus dem Turnier geworfen haben, sondern auch, weil die heimischen Fans für viel Spaß in den Stadien und vor den TV-Geräten sorgten. Ein Spieler, der für einen Großteil der EM-Überraschung verantwortlich ist, steht nun offenbar im Fokus des Hamburger SV.

Laut italienischen Medienberichten ist Aron Gunnarsson vom englischen Zweitligisten Cardiff City ein Thema beim Hamburger SV. Demnach will der HSV den Kapitän der isländischen Nationalmannschaft gerne unter Vertrag nehmen. Auf der Insel hat der 27-jährige defensive Mittelfeldspieler noch einen gültigen Vertrag bis 2018. Bei der Europameisterschaft ist der Wikinger vor allem durch seine langen Einwürfe bekannt geworden. Neben dem HSV habe wohl auch noch der AS Rom seine Fühler ausgefahren, in der Pole-Position befinden sich jedoch die Hamburger, schreiben die italienischen Gazetten.

Kapitänswahl beim HSV verschoben

Bislang bekleidet Johan Djourou noch das Amt des Kapitäns beim Hamburger SV. Noch ist unklar, ob der Schweizer Nationalspieler auch in der neuen Saison die Binde tragen wird. Zumindest am morgigen Samstag wird der 29-Jährige im Spiel des HSV gegen den FC Ingolstadt wie gewohnt als Kapitän auflaufen. Cheftrainer Bruno Labbadia will sich hinsichtlich der Wahl noch Zeit über die Länderspielpause lassen. „Normalerweise mache ich das vor der Saison“, sagt der 50-Jährige der „Bild“. „Insbesondere geht es mir um den Mannschaftsrat. Ich möchte, dass sich die Spieler vor der Wahl richtig kennenlernen.“ Sollte Djourou in den Mannschaftsrat des HSV gewählt werden, habe er gute Chancen, weiterhin Kapitän zu bleiben.

Emir Spahic wird dem Hamburger SV wohl fehlen

Wenn am morgigen Samstag die Saison für den Hamburger SV wieder losgeht, wird Emir Spahic wohl nicht auf dem Rasen stehen. Laut HSV-Trainer Labbadia müsse man „schauen, was die zwei Tage noch passiert. Ich bin froh, dass er so einen Eisenschädel hat“, erklärte der Chefcoach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Ein dickes Fragezeichen steht zumindest noch hinter dem Innenverteidiger, der sich jüngst einen Bruch der Augenhöhle zugezogen hatte.