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1. FC Köln verpasst Neuzugang einen Maulkorb und wird in Schottland dank der Fans gefeiert

Der 1. FC Köln kann sich auf seine Fans verlassen.

Am Wochenende feierte Sehrou Guirassy seinen ersten Auftritt im Trikot des 1. FC Köln – nur reden durfte er nicht. Ein Fans aus Schottland bringt die FC-Hymne in seiner Heimat groß raus und der Klub aus der Domstadt zeigt weiterhin eine gute Entwicklung.

Sehrou Guirassy bekommt Maulkorb vom 1. FC Köln

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit: Nachdem Neuzugang Sehrou Guirassy die Folgen einer Meniskus-Operation endgültig überstanden hatte, debütierte der Franzose im Spiel gegen RB Leipzig für den 1. FC Köln. Fünf Minuten vor dem Ende brachte ihn Cheftrainer Peter Stöger in die Partie. Man habe mehrere Optionen gehabt, wie der Österreicher nach dem Spiel sagte, aber man habe sich dazu entschlossen Guirassy „diese Minuten zu geben“. Zu einem Interview stand der ehemalige Lille-Akteur nach dem Spiel jedoch nicht zur Verfügung und wurde von einem FC-Mitarbeiter sofort in die Kabine beordert.

Hymne des 1. FC Köln wird zum Schlager in Schottland

„Mir stonn zo dir FC Kölle“, wird in der Vereinshymne des 1. FC Köln von allen Anhängern am lautesten gebrüllt. Ein schottischer Fußballfan postete ein Video von der Südkurve, auf dem die Fans die wichtigsten Zeilen über ihren Herzensklub singen, und schreibt dabei: „Die FC-Fans singen Loch Lormond! Hammer!“ Zum Hintergrund: Das Original der Kölner Vereinshymne stammt von dem schottischen Volkslied „Loch Lormond“, indem der größte See Schottlands besungen wird. Hieraus hat die schottische Popband „Runring“ wiederum eine moderne Version gebastelt. Auch, weil die schottische Tageszeitung „Daily Revord“ das Video mittlerweile auf ihrer Homepage verbreitet hat, ist der 1. FC Köln über Nacht zum Star auf der Insel geworden.

1. FC Köln schafft den nächsten Schritt

Im Spiel gegen RB Leipzig konnte der 1. FC Köln abermals einen Rückstand egalisieren. Postwendend nach dem 0:1 durch RB Leipzig konnte der Klub aus der Domstadt den Ausgleich herbeiführen. Auch, weil es die Mannschaft von Cheftrainer Peter Stöger schafft, ein Spiel aktiver zu gestalten. „Ich würde nicht sagen, dass wir einen Quantensprung gemacht haben“, sagte der Österreicher nach der Partie. Jedoch attestierte Stöger seiner Mannschaft „enormes Potenzial“. Der 1. FC Köln zeigte vor allem, dass die Abstimmung zwischen Defensive und Offensive hervorragend funktioniert und meist über die linke Seite, wo Konstantin Rausch für viel Gefahr sorgte, auch in Zukunft agieren wird.