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USA erhöhen die Mittel zur Aids-Bekämpfung in Afrika

USA bekämpfen HIV in Afrika

Amerika intensiviert den Kampf gegen HIV in Afrika und erhöht seine Ausgaben zur HIV-Prävention um 270 Million Euro.

Die USA haben am Samstag den 26.09.2015 bekanntgegeben, im nächsten Jahr ein zusätzliches Budget von 270 Millionen Euro zur Bekämpfung von HIV in Afrika zur Verfügung zu stellen. Durch die Maßnahme soll die Anzahl der HIV-Infektionen von jungen Mädchen und Frauen in zehn subsaharischen Ländern verringert werden.

Zugang zu HIV Medikamenten für 12,9 Millionen Menschen

Das zusätzliche Budget ist ein wichtiger Bestandteil, um die von den USA formulierten Ziele bezüglich der Bekämpfung von HIV in Afrika zu erreichen. Ein Teilziel ist es dabei, bis zum Jahr 2017 antiretrovirale Behandlungen für insgesamt 12,9 Millionen Menschen zu ermöglichen.

Susan Rice sagte in einer Pressemitteilung, dass eines der wichtigsten Anliegen der USA sei, die Anzahl der HIV-Infektionen in Afrika zu reduzieren. Dies gilt insbesondere für junge Frauen und Mädchen. Mehrere Studien gehen davon aus, dass es in Afrika jährlich zu rund 400.000 Neuansteckungen mit dem tödlichen Virus kommt.

Infektionsrate soll um 40% reduziert werden

Bereits heute helfen die USA mit ihrem Anti-Aids Programm rund 7,7 Millionen Menschen. Das Programm wurde im Jahr 2003 von dem Ex-Präsidenten George W. Bush gestartet und hat seitdem mehrere Milliarden Euro für antiretrovirale Medikamente und Behandlungen zur Verfügung gestellt. Bis zum Jahr 2017 soll das Programm nun dabei helfen die Anzahl der Neuansteckungen von Frauen in zehn subsaharischen Ländern um 40% zu reduzieren. Zusätzlich sollen rund 13 Millionen Männer im Rahmen der HIV-Prävention Zugang zu einer medizinischen Beschneidung erhalten.