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Stipendienprogramme durch Marihuana-Anbau

Die Legalisierung von Marihuana in Colorado hat positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und wird nun finanzschwachen Menschen das Studium finanzieren.

In Deutschland und anderen europäischen Ländern wird schon lange über die Legalisierung von Marihuana diskutiert. Dabei werden immer eine Vielzahl an Pro- und noch mehr Contra-Argumenten angeführt.

In den USA haben inzwischen viele Staaten die Legalisierung vollzogen und können nach knapp zwei Jahren eine positive Zwischenbilanz ziehen.

Colorado als Paradebeispiel

Wenn es um die Legalisierung von Marihuana geht, wird Colorado gerne als Paradebeispiel angeführt. Als erster US-Bundesstaat hatte sich Colorado zum 01. Januar 2014 dazu entschlossen das Kiffen zu legalisieren. Dabei hat die Legalisierung nicht nur positive Auswirkungen auf das Image und die Wirtschaft, sondern auch auf das Gemeinwohl.

Der Staat finanziert durch die Einnahmen aus dem Marihuana beispielsweise Infrastrukturprojekte wie Schulen.

Stipendien durch Marihuana-Steuer

Damit zukünftig noch mehr Menschen von der Legalisierung profitieren können, haben die Einwohner Pueblo County in der letzten Woche beschlossen ,die Steuern auf Marihuana um fünf Prozentpunkte anzuheben und so Schülern aus finanzschwachen Familien ein Studium zu ermöglichen. Mehr als 60% der Einwohner stimmten für die Steuererhöhung.

Colorado ist somit ein Beispiel dafür, dass die Gesellschaft im Allgemeinen von einer Legalisierung von Marihuana profitieren kann.