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Beyonce: Beutet sie ihre Schneiderinnen aus?

Beyonce lässt angeblich Schneiderinnen unter schlechten Bedingungen arbeiten.

Ein nagelneues Album, eine kürzlich gestartete Welttournee und das erste Sportklamottenlabel im Gepäck, für Beyonce könnte es eigentlich zur Zeit nicht besser laufen. Auch in Deutschland ist die Kollektion „Ivy Park“ erhältlich, die beliebten Stücke sind z.B. beim Online-Händler „Zalando“ zu erwerben. Nun gibt es für Beyonce Ärger im Paradies, die einzelnen Teile der Klamottenkollektion sollten unter menschenunwürdigen Verhältnissen gefertigt sein.

Beyonce lässt in Sri Lanka produzieren

Mit „Ivy Park“ releaste Beyonce ihre erste eigene Sportkollektion, sie wollte damit einen ganz neuen Markt erobern. Nun hagelt es heftige Kritik für die Sängerin, wie die britische „The Sun“ berichtete. Die Teile von „Ivy Park“ werden von weiblichen Schneiderinnen in Sri Lanka produziert. Die Arbeiterinnen der „MAS Holdings“ Fabrik bekommen einen Stundenlohn von umgerechnet 5,48 Euro pro Tag. Außerdem sollen die Bedingungen, unter denen die Frauen arbeiten müssen, ethisch nicht einwandfrei sein. Beyonce selbst hat sich zu diesen Anschuldigungen noch nicht geäußert.

Verantwortliche weisen Anschuldigungen zurück

Der tägliche Mindestlohn ist auch in Sri Lanka gesetzlich vorgeschrieben. So darf ein Arbeiter nicht weniger als 400 Rupien, was umgerechnet 2,38 Euro sind, verdienen. Dies würde bedeuten, dass die Angestellten von Beyonce sogar mehr als das doppelte vom angesetzten Mindestlohn erhalten würden. Verglichen mit einem Verkaufspreis von 127 Euro für eine simple Leggings aus der „Ivy Park“ Kollektion, ist das Tagesgehalt der Näherinnen trotzdem außerordentlich mickrig. Auch wenn Beyonce sich selbst noch nicht zur Kritik an ihrer Mode geäußert hat, ergriff ein Sprecher von „Ivy Park“ das Wort. So heißt es im Statement: „Ivy Park hat ein rigoroses, ethisches Handelsprogramm. Wir sind stolz auf unsere Bemühungen, was Fabrikinspektionen und -überprüfungen anbelangt. Unser Team arbeitet weltweit sehr nahe mit unseren Lieferanten und ihren Fabriken zusammen, um die Bestimmungen einzuhalten!“